Zuchttauglichkeit

 

Damit eine Hündin oder auch Rüde bei uns in die Zucht gehen, müssen viele Dinge erfüllt sein.

Gesundheit ist eine Grundvoraussetzung, sie müssen klar im Kopf sein und sollten ein angenehmes Temperament besitzen.
Die Arbeitseinstellung des Hundes am Vieh ist uns ebenfalls mehr als wichtig. Er sollte trainierbar sein, sein Vieh sehr gut lesen können und auch knifflige Aufgaben mit Köpfchen lösen können.

Arbeitshunde kann man nur züchten, wenn man sie auch tatsächlich am Vieh arbeitet. Ansonsten kann man nicht beurteilen welcher Hund welche Stärken und Schwächen besitzt, was bei der Auswahl des Zuchtpartners berücksichtigt werden sollte. Eine bloße Instinktüberprüfung sagt nichts über die Gebrauchsfähigkeit des Hundes am Vieh aus.



Dies bedeutet nicht, dass all unsere Nachzuchten am Vieh arbeiten müssen. Sie sind ebenso gute Partner in allen Bereichen des Hundesports.
Doch alle Eigenschaften, die man braucht um einen guten Arbeitshund zu bekommen, sind ebenfalls Eigenschaften, die man in jeglicher Hinsicht auch bei anderen Teamarbeiten benötigt:
- Trieb
- Trainierbarkeit
- Anpassungsfähigkeit
- Talent
- solides Temperament
- An-/Aus-Schalter ( unsere Hunde geben 110% bei der Arbeit, sind aber im Haus ruhige und angenehme Mitbewohner )

Einige unserer Nachzuchten :

Zucht

Unsere Hündinnen bekommen maximal drei Würfe in ihrem Leben. Der erste Wurf findet statt, wenn die Hündin ca. 3 Jahre alt ist. Der passende Zuchtpartner/Rüde wird gesucht und angeschaut, dann entschieden ob sich beide Partner gut ergänzen, vom Temperament und natürlich bei der Arbeit am Vieh.


Der erste Wurf findet nur statt, wenn die Hündin sich auf natürlichem Weg und freiwillig decken lässt. Eine künstliche Besamung kommt beim ersten Wurf nicht in Frage.

Keine unserer Hündinnen wird zwangsverpaart!

Wurde die Hündin nun erfolgreich gedeckt, geht es nach ca. 25 Tagen zum Ultraschall, um zu schauen, ob die Belegung Früchte trägt. Besonders wichtig ist mir dabei, prüfen zu lassen, ob es mehr als ein Welpe ist. Liegt nämlich eine Einfrüchtigkeit vor, so kann man sich auf eventuelle Schwierigkeiten bei der Geburt besser einstellen/vorbereiten.


 

 

Aufzucht

Die Welpen kommen bei uns im Schlafzimmer zur Welt und bleiben dort bis sie die Augen öffnen und ihre Wurfkiste von alleine verlassen, danach ziehen sie in ein eigenes Welpenzimmer um, was direkt neben unserem Schlafzimmer liegt.

Dort stehen den Welpen verschiedene Wackelbretter und Welpenkreisel zur Verfügung, um die Konzentration-, Balance-, und Koordinationsfähigkeit zu fördern.
Wenn das Wetter es nach 4 Wochen zuläßt kommen die Welpen tagsüber nach draußen in einen eingezäunten Bereich um auch am Hofleben teilzuhaben, so lernen sie langsam die anderen Hunde kennen und werden allmählich ins Rudel integriert, um so wertvolle Erfahrungen für ihr weiteres Hundeleben zu sammeln.

Die Nächte verbringen die Welpen gemeinsam bis zum Auszug, mit der 9.Woche,  im Haus. 

Osteopathische Behandlung

 

Ca.1 oder 2 Wochen nach der Geburt kommt unsere Osteopathin um die Welpen einmal durchzuchecken, falls durch die Geburt etwas verklemmt oder verschoben ist, kann erst gar kein Problem dadurch entstehen .

All unsere Hunde stehen unter osteopathischer Betreuung von Imke Hertkorn .

 

 

Ernährung 

 

Nach ca. 3 - 4 Wochen werden die Welpen zugefüttert, um die Mutterhündin etwas zu entlasten, es gibt zu Beginn ausschließlich Ziegenmilch und später dann Fleisch.

Da mir wichtig ist was die Welpen zu fressen bekommen, gibt es in der Anfangszeit nur Fleisch was von unseren Tieren hier am Hof kommt, es gibt entweder Lamm/Schafhack oder Rindfleisch, gemischt mit Bio-Möhren, Bio- Haferflocken und Zusätzen ( Öl, Kräuter, etc.).

Unsere Zusätze ( Öle / Kräuter / Ziegenmilch etc.) beziehen wir über Dogscountry oder DHN, da mir Qualität sehr wichtig ist.

 

Natürlich werden die Welpen ebenfalls an Trockenfutter gewöhnt sein, dieses wird von uns allerdings erst in der 7.Lebenswoche  2x täglich angeboten.

Augenuntersuchung / Titerbestimmung

 

Zwischen der 6 / 7 Woche geht es zum DOK Augenarzt und zur Blutabnahme zwecks Bestimmung der maternalen Antikörper, diese Untersuchung kann uns nämlich sagen wann eine Impfung Sinn macht, sind die maternalen Antikörper  noch zu hoch, so nutzt eine Impfung nämlich nichts, erst wenn die maternalen Antikörper nicht mehr vorhanden sind macht eine Impfung erst Sinn und der Körper kann einen Titer / Schutz aufbauen.

 

Interessanter Link zu dem Thema, wenn man mehr wissen möchte.

 

Natürlich sind alle Welpen gechippt, haben ihren eigenen Eu-Pass und bekommen ASCA Papiere.

 

A.S.H.G.I. Programm

Wir haben uns dem 10steps Programm angeschlossen .

 

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Natascha 

Arndt Hartmann

 

Wülmersen 4

34388 Trendelburg

 

Tel.: +49 (0) 5675-8729017

slinkykeen@gmx.de